Branding, Branding

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Branding, Branding und noch ein wenig Branding
Owned Media wird auch in Zukunft das Fundament für jede Kampagne und vor allen Dingen für jede erfolgreiche Maßnahme sein. Die haus-eigene Webseite und/oder das entsprechende Blog werden auch übermorgen die wichtigste Anlaufstelle für Kunden sein. Wer etwas über einen Anbieter oder Hersteller erfahren möchte, der sucht nicht auf Instagram oder Snapchat (eher noch bei Youtube, der zweitgrößten Suchmaschine), sondern nutzt nach wie vor Google. Zumindest diese Variable wird sich in den nächsten fünf Jahren schwerlich in Richtung eines anderen Anbieters verschieben.

Die Homepage ist und bleibt die Basis jeglicher Kampagnen, sie ist der Flugzeugträger des modernen Marketings, der je nach Mission mit den entsprechenden Maschinen beziehungsweise Projekten und Kanälen bestückt wird. Genausowenig wie die US-Navy noch 100 Jahre alte Doppeldecker auf die USS Enterprise packt, werden Unternehmen von ihrer Homepage noch auf Myspace oder ihre ICQ-Messenger-Nummer verlinken wollen (wobei letzterer Anbieter übrigens gerade wieder versucht, Fuß zu fassen).

Die Homepage nimmt Ihnen niemand weg. Ihr Blog wird auch dann noch Ihre Botschaften in Richtung der Leser und des Google-Indexes schießen, wenn Facebook mal wieder meint, seinen Algorithmus für den Newsstream zu ändern und Ihnen damit durch die Blume sagen will, dass sie doch bitte Ihr monatliches Budget für die Sponsored Posts ein wenig anheben sollten. Daher sollte man sich nicht zum Sklaven der einstigen Earned-Channels machen lassen, die nun mehr und mehr in Richtung Paid rutschen.

Eine Marke fängt direkt mit ihrem Webauftritt an – auf dem Smartphone, dem Laptop, dem Smart-TV und in Zukunft auch im Connected Car!

Falls eine Webseite und das anhängende Blog beliebt sind, wohlgemerkt nicht nur beliebt im Google-Suchindex, sondern auch bei den Lesern und potenziellen Kunden, was ist der nächste Schritt? Welche zusätzlichen Kanäle sind nötig und wie stellt man sicher, bei all der Dynamik des Marktes nicht auf das falsche Pferd zu setzen? An dieser Stelle ein schon viel zu oft benutzter Satz, der dennoch die aktuelle Situation so wunderbar beschreibt: So individuell wie die Kunden und deren Anforderungen sind, so individuell muss auch der Content und damit der zukünftige Kanal bespielt werden, ob das eine Word-of-Mouth-Kampagne ist, ein Kundenmagazin oder Bewegtbild.

Selbstverständlich kann man sich bei einem Youtube-Video anders ausprobieren als in einem nur 15 Sekunden langen Instagram-Clip – von den Sechssekündern auf Vine ganz zu schweigen (das ist sozusagen der Endgegner für alle Bewegtbild-Storyteller). Wussten Sie eigentlich, dass im Vereinigten Königreich inzwischen 75 Prozent des mobilen Messaging-Traffics auf Snapchat entfallen? Wie schaut denn dort Ihre Strategie aus? Und wenn Sie eine haben, wie erfolgreich ist diese inzwischen?

Periscope, Meerkat & Co: Neue Plattformen, neue Stars
Haben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, wie Sie in Zukunft spannende Livestreams via Periscope anbieten oder bespielen Sie bereits den Konkurrenten Meerkat? Diese beiden Plattformen sind gerade einmal gut zwei Monate alt und haben dennoch schon jetzt Millionen von Fans und Usern – und vor allen Dingen bereits die ersten Stars. Mercedes-Benz nutzte Periscope bereits, um Blogger auf Roadtrips zu begleiten oder den Start der legendären Mille Miglia auf die Handsets der Zuseher zu streamen.

Was zurzeit noch an die Anfänge von Youtube erinnert, kann schon bald zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für Live-Events auf den klassischen Plattformen werden. Gerade erst hat Twitter eine Android-Variante von Periscope veröffentlicht und damit die Tür ganz weit aufgestoßen. Man könnte diese App beispielsweise auf einer spiegellosen Samsung-NX-Kamera installieren und über einen LTE-Hotspot einen hochauflösenden Stream in feinster Qualität auf die Smartphones, Tablets und Smart-TVs der Zielgruppe schießen.

Dass genau das inzwischen möglich ist, zeigt auf erstaunliche Art und Weise, wie schnell wir uns von der linearen Entwicklung unserer Channels verabschieden müssen. Die Kampagnen und die Plattformen der Zukunft finden nicht mehr im Facebook-Kokon, der Youtube-Mikrosphäre oder der Twitter-Welt statt. Multichannel-Marketing ist final da, nachdem wir dieses Buzzword all die Jahre vor uns hergeredet haben.

Marken und ihre Webseiten werden auch in Zukunft auf mehreren Zügen präsent sein müssen, jedoch ändern sich fortlaufend die Gleise, auf denen sich diese bewegen. Eine Kampagne wird über die entsprechenden Twitter-, Facebook-, Youtube-, Snapchat-, Instagram-, Vine-, Line- und WeChat-Kanäle direkt und individualisiert an die Subscriber gesendet. Text  und alles zusammen kann dann noch einmal final auf dem eigenen Blog aufgearbeitet werden.

Von Sascha Pallenberg für WUV

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